
Schubert Piano Sonatas D 537 & D 894
Lachenmann Fünf Variationen über ein Thema
von Schubert | Guero
OehmsClassics OC 593
(...) "Tatsächlich lässt seine Einspielung mit Musik von Franz Schubert und Helmut Lachenmann aufhorchen. Nicht nur der zurückhaltenden Anschlagskultur wegen, der Welt- und Zeitvergessenheit, mit der Schuch Schubert spielt. Äußerst gelassen wechselt er zwischen Stilen und Spieltechniken, dem überbordend Klingenden und dem kaum mehr Hörbaren, überlegen lässt er seine Virtuosität Lachenmanns "Fünf Variationen über ein Thema von Franz Schubert" (1956) ebenso zukommen wie Schuberts Sonaten G-Dur D 894 und a-Moll D 537" (...)
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Oktober 2008
„Welcher junge Pianist hat schon die Befähigung, den Schneid,
auf einer Schubert-CD Platz zu schaffen für Stücke Helmut
Lachenmanns? (…) Der geheimnisvoll stockende ‚raunende’
Einstieg in die große Sonate G-Dur kommt bei Schuch nicht
gefühlvoll verhangen, sondern rhythmisch und klanglich fest
gebaut, dabei empfindsam ausartikuliert. Auch in der Sonate
a-Moll tritt Schubert als ein energischer Charakter auf den Plan,
der sich dennoch frei atmend, schweifend auszudrücken weiß.
Ein Reifezeugnis für einen jungen Musiker, wenn er sich wie
Herbert Schuch die innere und äußere Zeit nimmt, die Musik
zu sich selbst kommen zu lassen.“ (…)
Süddeutsche Zeitung, 16. Mai 2008
„Wer Schuberts Klavierton trifft, hat als Pianist Klasse bewiesen.
Aber Herbert Schuch, 29, kann noch mehr. Seine profunde
Deutung der Sonaten D 537 und 894 umrahmt er mit Werken
von Lachenmann: Schubert-Variationen (!) und der kessen
Antimusik „Guero“.
Kultur SPIEGEL – April 2008
